8. Oktober: DAS FEST

Endlich ist es soweit: wir feiern unsern Einzug!!!

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Fühl dich/fühlen Sie sich herzlich eingeladen am 8. Oktober zum HAUSFEST mit
Sektempfang, Ansprachen und Grußworten ab 11:30 Uhr und kulturellen Events!

Am Nachmittag gibts u.a. arabische Tänze und syrische Musik, Kinderprogramm, Hausführungen, Filme und Infos
und ab ca. 15:30 Uhr hören wir die „Ukulayers“, die mit einer Sängerin zu uns kommen!

Besonders freuen wir uns, dass im Anschluss – gegen 19 Uhr – Andreas Wellano vom Wu Wei Theater Frankfurt für uns die „Geschichte einer Tigerin“ spielt.

Zu späterer Stunde kann das Tanzbein zu Skiffle-, Country-, und RockabillyMusik von der Sessionband BLUE BULLDOG geschwungen werden.

Genauere Infos zum Programm gibts demnächst auf dieser Seite!

Am Sonntag, den 9. Oktober machen wir morgens eine Radtour zum Sullivangelände. Auf diesem Konversionsgelände entsteht ein weiteres Wohnprojekt, zur Hälfte geplant von der genossenschaftlichen Gruppe Epizentrum – in der anderen Hälfte soll noch ein Projekt des Mietshäuser Syndikats entstehen.

Wir freuen uns auf dich, auf Sie, gerne kannst du/können Sie auch jemanden mitbringen – auch weitersagen ist erwünscht!!
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PS: warme Kleidung ist empfehlenswert, da wir sozusagen ein Zeltfestival auf der Strasse veranstalten!!

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Tag der offenen Türen am 17.09.2016

Viele Interessierte waren da, um bei allen 3 Mietshäuser Syndikatsprojekten durch die offenen Türen einzutreten, zu schauen und sich zu informieren. Begeisterung machte sich breit über das, was entstanden ist an gemeinschaftlichem, unveräusserbarem und bezahlbarem Wohnraum auf Turley.

Conny Wrage eröffnete die Veranstaltung des Runden Tisch gemeinschaftliches Wohnen mit einer Rede über Entstehung, Aktivitäten, Ziele, Forderungen, Erfolge und Perspektiven des Runden Tisches:

…..“Der Runde Tisch mit seinen Mitgliedern sieht es als seine Aufgabe, die Infrastruktur für Gemeinschaftliches Wohnen in Mannheim, damit übrigens auch bezahlbaren Wohnraum, weiterzuentwickeln. Laufenden und noch zukünftigen selbstverwalteten Wohnprojekten und Initiativen soll beratend zur Seite gestanden werden, damit sie von den Erfahrungen der bereits realisierten Projekte profitieren. Neue Gruppen und Initiativen stehen aktuell auf Sullivan bereits in den Startlöchern. Sie stellen sich heute auch vor – für über 100 weitere Personen entsteht unterschiedlichster gemeinschaftlicher Wohnraum direkt am Käfertaler Wald! Sie sind interessiert? Gerne!“……. (die komplette Rede kann hier nachgelesen werden).

 

 

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Hereinspaziert!

Nach 13haFreiheit und SWK sind auch wir mittlerweile alle eingezogen und freuen uns auf reges Interesse am Tag der offenen Türen. Wir beginnen gemeinsam um 11 Uhr mit einem Sektempfang bei uns, danach können alle drei Gebäude besichtigt werden – wir führen Interessierte im Stundentakt durchs Haus.

Dabei stellen wir beim Rundgang ausgewählte Wohnungen vor, informieren über unser Konzept, unseren Neubau mit seiner Energieversorgung und über die gute Möglichkeit, bei uns zu investieren.

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umBAU Geflüster Juni 2016

DIE ERSTEN BEWOHNERINNEN SIND EINGEZOGEN UND DESWEGEN GIBT ES JETZT WIRKLICH KEINEN GRUND MEHR ZU FLÜSTERN
Auch wenn wir alle noch an allen Ecken rödeln, noch alles Mögliche auf unserer Baustelle provisorisch und noch gar nicht „heimelig“ ist: es ist absehbar – wir haben unser Ziel fast erreicht! Die Idee von neuem, sozialem, günstigen und dabei nachhaltigem Mietwohnraum ist keine Idee mehr – jetzt kann angeschaut werden, wie es geht! Und das wird bereits rege getan, auch auf unserem Bautagebuch!

DOCH DER REIHE NACH:

  • Die Elektriker – nach der großen Hürde des Schaltschrankes und dem Gordischen Knoten, überhaupt Strom ins Haus zu bringen – nähern sich der Endmontage. Die Haus- und Zimmertüren sind montiert, die Fliesenleger liefern gerade superfeine Fugen, die Lüftungsanlage wird morgen ihrer Bestimmung übergeben. Die Verputzter sind außen mit dem Haus fast fertig und selber voller Stolz! Wenn die Heizungsbauer die Montage der Solarthermie abgeschlossen haben, verschwindet das Gerüst vollständig. Mit der Solarthermie kann dann auch der im Keller montierte Latentspeicher angefahren werden (während wir an unserer dezentralen CO² Freiheit arbeiten, vollzieht die Bundesregierung zum Schutz der Konzerne gerade die Rolle rückwärts in Sachen Energiewende!). Seit gestern ist auch der Fahrstuhl eingebaut…. alles furchtbar spannend, alles sehr wichtig, eigentlich müssten wir gerade überall sein. Dabei geht jetzt alles so schnell, wir kommen selber kaum hinterher.

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  • Von Außen kann man auch jetzt schon sehen – es wird ein ganz schönes Haus mit den Geländern und den angehängten Balkonen, dem weißen Putz, der Holzverkleidung im oberen Stock und am Dach, der harmonischen Aufteilung und den für Beton filigranen Pfeilern im Treppenhaus. Nicht übertrieben, es ist stimmig, es passt für uns!

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  • Wir arbeiten selbst auch nach Kräften und unterstützt von FreundInnen und Familien an den Wochenenden und den Feiertagen daran, den Mietpreis unten zu halten. Momentan beschäftigen wir uns vor allem mit den Wänden und den Böden (Hilfe ist nach wie vor immer willkommen!). Zwei Wohnungen sind auch schon bezogen – zwar alles noch etwas provisorisch und unter Ausbreitung in die Laubengänge – aber so wohnen immerhin schon welche von uns da! Und unser Haus muss nicht mehr alleine schlafen!! Das ist auch ganz gut so – da die Oberflächenentwässerung auf dem Baustellengelände noch gar nicht funktioniert ist die aktuelle Wetterlage besonders spannend – bereits des Öfteren konnte man sich an Woodstock erinnert fühlen – halbnackte Nasse im Schlamm bei dem Versuch, die Wassermassen vom Gebäude wegzuhalten. Dementsprechend sind unsere sonstigen Aktivitäten ziemlich heruntergefahren.

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  • Es ist uns aber gelungen, bereits die erste von den zwei Wohnungen, die wir an Menschen vermieten wollen, die aus ihrem Heimatland fliehen mussten, an eine syrische Familie zu vergeben. Ahmed renoviert bereits eifrig mit, während seine Frau und sein Kind gerade den in Europa leider „üblichen“ Flüchtlingswahnsinn mitmachen müssen. Wir sind zuversichtlich, bald auch die zweite Wohnung entsprechend zu belegen – auch wenn es angesichts des zu überwindenden Bürokratie-Monsters zunächst gar nicht so aussah. Wir sind trotzdem für jeden Kontakt und Infos von Ihrer/eurer Seite dankbar!

ÖFFENTLICHES INTERESSE 

  • Da sind zum einen Architektengruppen (Kammer Baden Württemberg) und internationale Planer, die unser Haus vorwiegend aus einem bautechnischen Interesse heraus besuchen.
  • Da gibt es aber auch die Beamten der Mannheimer Stadtverwaltung, die unser Gebäude besichtigen und uns mehr als auf die Schulter klopfen! Für Gemeinschaftliches Wohnen in Mannheim, aber mehr noch als Beispiel für günstigen selbstorganisierten Mietwohnungsbau ist unser Projekt (und natürlich auch unsere beiden Schwesterprojekte SWK und 13 Ha Freiheit, ebenfalls Projekte des Mietshäuser Syndikats) ein Meilenstein, das wird schon jetzt so von offizieller Seite gesagt! Und inoffiziell haben wir von anderer Seite erfahren, dass wir auch für ein weiteres, viertes Projekt des Mietshäuser Syndikats auf dem Turleygelände eine Mehrheit im Gemeindrat bekommen hätten! Es war uns leider nur nicht so schnell möglich 4 oder 5 AktivistInnen zu finden, die wie wir bereit gewesen wären, von Hier auf Jetzt das Risiko für ein 3,2 Mio. Projekt anfänglich zu nehmen. Dieses jetzt leider nicht realisierte Projekt später mit Menschen zu füllen – überhaupt kein Problem! Hier wünschen wir uns für die Zukunft mehr Austausch mit der Stadt, wie solche Engpässe vermieden werden können. Wir leisten etwas ganz anderes als normale Investoren, das muss die Stadt jetzt anerkennen und das muss sich in einem erleichterten Zugang zu Objekten oder Grundstücken niederschlagen! Wir wissen, wir stehen an der Schwelle zu noch viel mehr selbstgeschaffenem Mietwohnraum!
  • Und dann war da die kleine Gruppe von Bewohnern und Bewohnerinnen aus Wohlgelegen und der Neckarstadt-Ost, die unser Haus im Rahmen des Quartierfestes Wohlgelegen besuchten, allesamt begeistert. (An dieser Stelle unsere Unterstützung der starken Arbeit des Quartiersmanagers von Wohlgelegen – wird Zeit, dass die Stadt sich hier endlich mal finanziell beteiligt! Dieser Stadtteil – in unserer direkten Nachbarschaft – hat es verdient!)

DOCH ZURÜCK ZU umBAU, WIE GEHT’S WEITER?

  • Haus fertig stellen, alle einziehen, die Füße hochlegen auf den neuen Balkonen, erstmal ankommen und/oder in den wohlverdienten, dringend benötigten Urlaub!
  • Dann klinken wir uns als erstes in den neuen Kulturverein fürs Casino auf Turley ein – zumindest die oberen Räume sollen zu einem gesellschaftlichen „Common“ gemacht werden.
  • Und dann: am 8./9. Oktober – nehmt Euch nichts anderes vor!!! Da lassen wir es auf dem Turleygelände krachen – da feiern wir unser OFFIZIELLES EINZUGSFEST.!!! Fühlt Euch schon jetzt eingeladen! Wir rechnen mit Eurer Kreativität, musischer Begeisterung und was Euch sonst einfällt – wir machen uns auch ein paar Gedanken. Zuvor, am 17.09. wird es schon mal einen gemeinsamen Tag der offen Tür von allen 3 Mietshäuser Syndikatsprojekten auf dem Turleygelände geben!
  • Unsere neue Adresse lautet: Fritz-Salm-Str. 12, 68167 Mannheim (hier Blick von unserem Haus mit dem Baufeld gegenüber)

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Und – ach ja! Jetzt, wo man etwas sieht:

Da ist immer noch die Idee, die 800.000 € an Direktkrediten, die unser Haus ermöglichen, auf 800 Investorinnen à 1.000 € zu verteilen. Wer will darf natürlich auch mehr! Bei uns ist das Geld gut investiert: wir sind die, die für günstigen, von der Spekulation befreiten Wohnraum in Mannheim sorgen. Infos dazu gibt es gerne in einem persönlichen Gespräch, per Mail oder telefonisch von Simon Bartl-Zuba unter 0621/43622309.

Herzliche Grüße im Namen der gesamten Gruppe!

Günter Bergmann, Cäcilie Bauer

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Internationaler Besuch in unserem Haus

Anlässlich der 20. Internationalen Passivhaus Tagung am 22. & 23. April in Darmstadt haben BesucherInnen aus den USA, Neuseeland und Irland die Baustelle auf dem Mannheimer Konversionsgelände Turley besichtigt. Begleitet wurden die internationalen Besucher von proclima Ingenieur Jens-Lüder Herms und proclima Geschäftsführer Uwe Bartholomäi  über das Gelände geführt. Hier gehts zu weiteren Infos!

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(v.l.n.r.) Günter Bergmann (pro clima), Floris Keverling Buisman (475 – Brooklyn, NY), Greg Duncan (Duncan Architects, Brooklyn NY), Oliver Klein (475 – Brooklyn, NY) und Jens-Lüder Herms (pro clima)

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14.04. 2016 Besuch der Architektenkammer Baden Württemberg

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Das Thema: „Hybridbauweise im mehrgeschossigen Wohnungsbau für eine Baugruppe im Mietshäusersyndikat“

Zu dieser Fortbildungsveranstaltung hatte unser Architekturbüro planwirkstatt eingeladen.
Mit Plänen der Grundrisse und Detailzeichnungen, einigen Bildern vom speziellen Hybrid typischen Bauablauf und besucht von ca. 15 interessierten BerufskollegInnen verwandelte sich eine Wohnung – mit gerade begehbarem Estrich – für eine Stunde in einen kleinen Vortragssaal.
Zunächst lieferten Karin Vogel und und unser Bauleiter Jochen Kürner Zahlen und harte Fakten zum Bau und erläuterten die Vorteile der Hybridbauweise. Neben dem Bautempo zeigten sich einige Besucher überrascht von der günstigen (vermutlich!) erreichten Miete. Dies trotz der Technik (Lüftung ) in der Wohnung und der anschließend im Keller besichtigten komplexen Anlage rund um den Latentspeicher.
Die Fachleute attestierten uns, dass diese Wohnungen wohl niemals leer stehen werden.
In diesem Zusammenhang kam es dann natürlich auch zur Diskussion über das Modell Mietshäusersyndikat. „Was sind die Vorteile gegenüber Eigentum?“ wurde gefragt.  Dabei erklärte sich die Frage vor Ort doch fast von selbst: gerade die Unveräußerbarkeit und der damit fehlende Zwang zur Rendite schaffen ja den finanziellen Spielraum, ein Mietshaus mit niedrigen Mieten mit dieser doch kostenintensiven Nachhaltigkeit auszurüsten. Für einen normalen Investor kaum zu realisieren. Was, wenn Wohnungen einfach zum Wohnen da wären – und nicht mehr Ware? Eben „Commons“!

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Es geht voran auf Turley und in der Fritz Salm Str. 12

Ende März sind die letzten BewohnerInnen unseres Nachbarprojektes SWK in die Fritz Salm Str. 10 eingezogen, das Haus von 13ha Freiheit auf dem Turleyplatz Nr. 8 ist auch schon z.T. bewohnt,  und mit der Erschließung des Geländes geht es langsam voran. Die Kanalisation und die Strasse hinter dem Exerzierplatz werden hergestellt und auch in unserem Haus in der Fritz Salm Str. 12 gehen die Arbeiten weiter. Trockenbauer, Elektriker und HLE sind weiterhin zugange, die Fußbodenheizung liegt und die ersten Wohnungen haben Estrich bekommen. Parallel wird das Haus von aussen gedämmt, Kellerräume entstehen und das Dachgeschoss bekommt eine Holzverkleidung. (Weitere Bilder siehe Bautagebuch)

Die nächsten großen Arbeiten sind Anbringen der Solarthermieanlage, Außenverputz, Aufzugeinrichtung, Herstellung der Balkone, streichen und Bodenverlegen und ab Juni können wir dann einziehen…………

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Veranstaltung am 15.03.2016

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Vortrag zur Wohnungskrise und Alternativen im Wohnungsbau mit anschließender Diskussion um 20:15 Uhr im Jugendkulturzentrum FORUM, Neckarpromenade 46, 68167 Mannheim

Wohnungsknappheit ist kein neues Phänomen.
Der Boden für Besiedelungen ist nicht nur in den Ballungszentren begrenzt, hier wird aufgrund der Platzknappheit das Problem jedoch besonders deutlich. Dabei stehen sich soziale Forderungen nach mehr Wohnraum und ökologische Forderungen nach einem Verbot der Neubebauung anscheinend unvermittelbar gegenüber.

  • Konventionelle Lösungen forcieren den – meist hochpreisigen – Neubau in einem engen Schulterschluss zwischen Politik und Wohnungswirtschaft
  • Die ökologische Kritik daran sieht in der Verbauung weiterer Flächen einen Verlust an Lebensqualität für die urbane Bevölkerung

Der Referent Joscha Metzger zeigt auf, dass beide Haltungen dem Problem nicht gerecht werden und dass eine Klärung dieses Widerspruchs nur durch einen Wandel im Bereich der politischen Ökonomie zu haben ist.
Mit der Behandlung von Wohnungen rein als Ware und mit der Unterordnung der Bedürfnisse nach bezahlbarem Wohnraum unter das private Geldvermehrungsinteresse ohne eigene Lenkungsoptionen bleibt die Politik in einem unlösbaren Widerspruch.
Joscha Metzger (Geograph / Uni Hamburg) stellt Alternativen vor, wie dieses Dilemma der sozialen und ökologischen Perspektive in der Wohnungsversorgung durch sogenannte „commons“ (Gemeingüter) überwunden werden können. Ein praktisches, auch hier in Mannheim funktionierendes Beispiel ist dafür das Modell des Mietshäusersyndikats.

In einem weiteren Vortrag berichtet Stefan Rost vom Verein „Wem gehört die Stadt?“ in Freiburg von den dortigen Erfahrungen und Möglichkeiten mit einer kommunalen Neubauregelung mit 50prozentiger Sozialwidmung.

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umBAU Geflüster Februar 2016

  1. STAND DER DINGE

Unser Projekt schreitet voran und wie immer wollen wir kurz davon berichten: Wenn wir auch drei, vier Wochen im Bauzeitenplan hintendran hängen – wir gehen nach wie vor vom Einzug Anfang Juni aus.

Die Dachschale ist drauf, die Dämmung aus Zellulose eingeblasen, selbst das Gründach ist schon ausgestreut (siehe Bild oben rechts). Jetzt fehlt noch die aufgeständerte PV Anlage – dann ist das Dach endgültig fertig. Innen kommen die Heizungsbauer und die Sanitärfirma gut voran, die Trockenbauer ziehen die Wohnungsgrundrisse hoch. Im Keller warten bereits Teile des Latentspeichers auf die Montage. (Mehr Fotos gibts in unserem Bautagebuch auf der Webseite)

Wir diskutieren gerade, wie viel Eigenleistung wir wirklich imstande sind noch zu leisten, es sind ja nur noch 13 – 15 Wochenenden, die uns bleiben. Jetzt ist also der (langgezogene) Endspurt angesagt. Erklärtes (und absolut mögliches!) Ziel ist dabei immer noch, eine Kaltmiete von 8,50 € zu erreichen. Sollte jemand Lust und Zeit haben, uns zu unterstützen – einfach kurz melden!

Weiterhin suchen wir zwei Flüchtlings- oder Asylbewerberfamilien (Paar mit kleinem Kind) mit längerfristigem Bleibestatus für die beiden dafür freigehaltenen Wohnungen! Parallel unterstützen wir eine gerade neu entstehende Gruppe des Mietshäuser Syndikats, die „Turley Bird“s, bei ihrer Bewerbung um eines der letzten Grundstücke auf dem Turley Gelände. Klingt nach Serengeti und Grizmek – ist jedoch unser Versuch, unsere gesammelten Gruppen- und Bauerfahrungen weiterzugeben und damit einem weiteren BewohnerInnenverein an den Start zu helfen. Es entstünden dann weitere 1350 qm unveräußerlicher bezahlbarer Wohnraum in MieterInnenhand! Und das uns vis á vis, im Herzen von Turley. InteressentInnen bitte gerne bei uns melden, wir stellen einstweilen den Kontakt her!

  1. EINLADUNGEN
  • Sonntag, 6. März ab 14.00 Uhr

Wer sich von unserem Baufortschritt oder auch überhaupt über unser Modell informieren möchte, ist herzlich eingeladen, bei unserer „Offenen Tür“ hereinzuschauen! Die Delegation von Planern und Architekten aus Japan war von unserem Projekt jedenfalls begeistert (Bild oben links)!

  • Dienstag, 15. März 20:15 Uhr Jugendkulturzentrum Forum Mannheim

Wir möchten dich/Sie auf eine spannende, von uns mitorganisierte Veranstaltung für eine alternative Wohnungswirtschaft hinweisen: „Bauflächen sind keine nachwachsenden Rohstoffe“! 

Joscha Metzger von der Uni Hamburg spricht über knappe Bauflächen und ordnet in diesem Zusammenhang die Projekte des Mietshäusersyndikats in die regional notwendigen „Commons“, also Allgemeingüter, ein. Unser Freund Stefan Rost berichtet von der 50% Sozial Bindung von Neubauflächen in Freiburg!

Wer mehr Infos dazu will:

https://rdl.de/beitrag/baufl-chen-sind-keine-nachwachsenden-rohstoffe-vortrag-zur-wohnungskrise-und-alternativen

https://www.youtube.com/watch?v=rQkbImeVHr8 Infos zu Commens.

https://rdl.de/beitrag/wohnungsbau-auch-mit-50-sozialquote-lohnt-sich-die-profite-sind-nur-etwas-weniger-hoch Interview mit Stephan Rost

III. Zum Schluss 
die Erinnerung daran, dass bei uns Geld gut investiert ist – sollte noch jemand nach einer Geldanlage suchen! Alle Infos dazu am besten in einem persönlichen Gespräch!! Und dann natürlich herzliche Grüße von der gesamten Gruppe, deren jüngster Bewohner im Übrigen im Dezember auf die Welt kam!
Günter Bergmann
Cäcilie Bauer

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Neujahrsempfang ein Erfolg!

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Großer Andrang herrschte am 6.1. am Gemeinschaftsstand der gemeinschaftlichen Wohnprojekte. Begeistert und überrascht waren auch viele Freunde von den Fortschritten bei den Mietshäuser Syndikatsprojekten auf Turley.
Es bewahrheitet sich jetzt das, was wir bereits lange vorausgesagt haben: mit zunehmender Realisierung unserer drei Projekte wird dies in der Öffentlichkeit erst bewusst und die Idee, für sich selbst so etwas umzusetzen, kommt bei Vielen immer greifbarer auf. Deshalb sind die Planungen der Stadt viel zu kurz gegriffen: auch mit den im Entstehen begriffenen Projekten auf den Sullivan Barracks ist dann maximal Wohnraum für eine Personenzahl von 250 Personen möglich, dies in einer Metropole wie Mannheim (300.000?).
Auch wenn solche Modelle vielleicht nicht für Jede/n etwas taugen: für weit mehr Menschen mit Initiativbereitschaft ist eine gemeinschaftliche Lösung und statt Eigentum eine „commons“ Lösung eben nach dem Modell des Mietshäuser Syndikats einfach DIE Möglichkeit selbstbestimmt, unkündbar und günstig zu wohnen.
Besonders gelobt wurde die gesellschaftliche Doppelwirkung, die im Modell Mietshäusersyndikat steckt. Denn nicht nur diese drei jetzt Realität werdenden Häuser sind unkündbar und stellen für die Gemeinde Mannheim in Zukunft günstigen Wohnraum dar – auch die Mieteinnahmen aus diesen Häusern werden in ein paar Jahrzehnten zum Bau neuer solcher Projekte beitragen.
Bei der Fotoaktion des Vereins „Mannheim sagt Ja! Flüchtlinge willkommen – für Vielfalt statt Hass und Angst“ hat ein Teil der Gruppe sich beteiligt!
Bild Mannheim sagt ja

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