Bauflächen sind keine nachwachsenden Rohstoffe

Der Turleyskandal: für 6 Millionen gekauft, für 36 Millionen nach knapp 4 Jahren weiterverkauft!

„Eine gute Quartiersentwicklung muss reifen wie Guter Wein“ sagte der Gutsbesitzer Tom Bock 2012 bei seiner Vorstellung durch die MWSP zum Auftakt der Konversion im Capitol – heute versteht man sehr gut, wie er das meinte. Pro Tag bedeutet das einen Gewinn durch Spekulation von ca. 22.000,- €.

Sehr viele Menschen in Mannheim (genau die, für die Bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden müsste), würden sich mit so einem Netto Jahresverdienst glücklich schätzen!

Die MWSP ist für die Vermarktung der Konversionsflächen in Mannheim verantwortlich. Sie wurde von der Stadt Mannheim gegründet, um Spekulationswildwuchs zu verhindern. Die 3,5% Gemeindefläche, die durch den Abzug der Amerikaner frei wurde, sollte eben nicht den Kräften des „Freien Marktes“ überlassen werden. Schon damals war allen Verantwortlichen in der Stadt klar, das dieser Flächenzugewinn reguliert werden muss.

Auf Turley haben die MWSP und ihre Kontrolle durch den Gemeinderat versagt, dort sind 22.000 qm Baufläche jetzt dauerhaft in der Hand von Spekulanten gelandet!

Es verunsichert eher, dass Oberbürgermeister Kurz die Verträge, die das ermöglicht haben, als bisher in Mannheim übliches vertragliches Vorgehen bezeichnet. Trotz akutem und weiter zunehmendem Mangel an bezahlbarem Wohnraum behindert offensichtlich kein sozialer Anspruch die Bauentwicklung, einzig die Sicherheit der Projektentwickler zählt.

Wir bezweifeln, das die neuen Investoren, angesichts des gigantisch überhöhten Kaufpreises, tatsächlich dauerhaft sozialen Mietwohnraum bauen. Auf Turley soll anscheinend durch den Share Deal nicht nur an der Steuer vorbei, sondern jetzt auch noch Gelder des Sozialen Wohnungsbaus mit kurzfristiger Bindung abgezockt werden. Für Immobilienhaie wie Bock, Fortoon, Qcoon und die aus den Paradise Papers bekannten Hauptinvestoren aus Malta zählt letztlich nur Profit!

Was bedeutet dieses Auslieferungsfiasko für die weiteren Konversionsflächen Franklin ,Spinelli, Hammond und alle anderen städtischen Baugrundstücke? Wird aus Turley gelernt? Mit ihrer bisherigen Politik fördert die MWSP und die durch den Gemeinderat gesteuerte Vermarktung der Konversion nur noch den Anstieg der Bodenpreise und damit der Mieten in Mannheim! Gleichzeitig werden immer mehr dringend benötigte günstige Bauflächen aus Profitinteresse verbraucht.

Unsere Forderungen:

  • Alle Flächen im Stadtgebiet müssen der Stadt planerisch erhalten bleiben, keine Verkäufe ohne Konzept und Rückkaufrecht!
  • Preisgünstiges Bauen und Schwach verzinste Finanzierung in die Konzepte aufnehmen
  • Das 12-Punkte-Programm rückwirkend auf allen Konversionsflächen anwenden!
  • Die Quote Bezahlbaren Mietwohnraums auf 40% (Frankfurt) oder 50% (Freiburg) erhöhen!
  • Durch die Vergabe von Erbbaurechten statt Verkäufen einen städtischen Grundstückspool schaffen und Bodenpreisentwicklung dämpfen!
  • Bevorzugt Gemeinwohlorientierte Investoren wählen! Profitorientierte im Nachgang!
  • Die Politik der MWSP muss durch andere Mehrheiten im Gemeinderat verändert werden!

 PROFITGIER SPALTET!

(Demobündnis)

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umBAU Geflüster November 2019

WHAT A YEAR… UND NOCH IST ES NICHT VORBEI

EIN BLICK IN DEN DEZEMBER

  • Morgen – am 01.12.laden wir ein zum Runden Tisch Gemeinschaftliches Wohnen Mannheim im Stadthaus N1 Raum Swansea. Hauptthema ist die Entwicklung gemeinschaftlichen Wohnens im Zug der Konversion. Neben den neuen Projekten ESPERANZA auf Franklin und MAvanti auf Spinelli wird auch das Baufeld 2 auf dem Hammond Gelände in Seckenheim Thema sein, hierzu haben wir mit anderen ein breites Bündnis ins Leben gerufen – nachzulesen hier.
  • Sonntag, 09.12.: von 12 – 17 Uhr gibt es auf Initiative  von SWK den Wintertrödel auf Turley u.a. mit Ständen von BewohnerInnen der Wohnprojekte SWK, 13ha Freiheit und uns. Natürlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt und es ist eine gute Gelegenheit, die Syndikatsprojekte auf dem Turleygelände live zu erleben.
  • Vielleicht werden dieses Jahr noch zwei CarSharing Stellplätzevor unserem Haus Wirklichkeit werden!! Was wir immer gesagt haben, Autoverbrauch wird rückläufig werden. Und kommunale Stellplatzschlüssel – und damit Wohnbau- bzw. Mietkosten! können reduziert werden! Transformation ist übergreifend und die Stadt hat die Steuerung der Entwicklung in der Hand! 

EIN BLICK ZURÜCK

November

  • Im November haben wir noch einen großen Teil geplanter Eigenleistung an unserm Haus abgearbeitet. Der neue Carportbraucht nur noch Anschlüsse und – im neuen Jahr – das Gründach! Fehlt noch der Spielplatz – dann kann die Bauabnahme kommen!

  

  • Außerdem hatten wir neue zukünftige Mietshäuser Syndikatsprojekte zu Besuch – Kernhausaus Tübingen und Trauben+Rosinen aus Schwäbisch Hall. Wir unterstützen jederzeit und gerne. Neue Syndikatsprojekte braucht das Land!

Oktober

  • In diesem Zusammenhang: Ende Oktober verabschiedete der Gemeinderat den Rahmenplan für das Konversionsgelände Spinellisüdlich von Käfertal – hier soll mit MAvanti ein weiteres Syndikatsprojekt – aufbauend auf den Erfahrungen von umBAU2 Turley entstehen.
  • Am 16.Oktober durften wir die Idee des Mietshäuser Syndikats in der Hochschule für Technik und Architektur in Stuttgart bei der Veranstaltung „Wer baut die Stadt?“vor etwa 150 StudentInnen, ArchitektInnen und KommunalpolitikerInnen vorstellen.
  • Der Oktober stand ansonsten bei uns ganz im Zeichen der Kohle: unsere Busfahrt in den Hambacher Forstwar bereits ein Stückchen regionaler Vernetzung – ein großartiges Erlebnis war die Power der 40.000 Leute vor Ort in diesem wunderschönen alten Wald. Hinter dem kindlich klingenden „Hambi bleibt!“ steckt eine der akutesten Forderungen unserer Zeit: CO² und Klimaerwärmung muss gestoppt werden!

Sommer

Der heiße Klimawandelsommer ließ unsere Aktivitäten etwas lahmen. Auf der anderen Seite zeigte uns die digitale Erfassung der Solaranlage auf dem Dach durch elektronische Smartmeter und die Fernüberwachung unserer solarthermischen Anlage (Solarthermie plus Paraffinspeicher): wir sind auf dem richtigen Weg. Alleine durch die geschickte Nutzung der Kraft der Sonne entstehen uns als MieterInnen bei einer Neubau-Kaltmiete von 8,50€ Warmmieten in Höhe von nur 10,30€ (darin enthalten sind u.a. Wärmekosten für Heizung und Wasser, Aufzug, Versicherungen, Müllgebühren, Wartungen, Gartenwasser, Allgemeinstrom, hinzu kommt also nur der Privatstromverbrauch, individueller Wasserverbrauch +Kabel!)

Die erste Jahreshalbzeit enthielt nicht weniger als:

die Verabschiedung des 12-Punkte Programms in Mannheim, die Veranstaltung „Eine Stadt für Alle“ des Mietshäusersyndikats im Rhein Neckar Delta und die bundesweite Mitgliederversammlung des Mietshäuser Syndikats. Auf dem Turleygelände und in den Räumen der Hochschule Alanus waren über 300 Personen aus dem ganzen Bundesgebiet zum ersten Mal in Mannheim! (Wir berichteten)

Wer es nicht zum Runden Tisch oder zum Flohmarkt bei SWK schafft – am 6. Januar trifft man uns beim Neujahrsempfang im Stadthaus.

Und sonst:
Wer noch nach einer sinnvollen Geldanlage sucht: Informationen zu Direktkrediten geben wir gern persönlich, Kontakt: Cilli Bauer cilli.bauer@umbau-turley.de; Simon Glockner simonbz75@hotmail.com
Tel: 0621-43622309.

Wir wünschen einen entspannten Dezember!

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Stop Kohle! Aufbäumen! umBau² Turley fährt zur Großdemo in den Hambacher Forst!

 

Der Hambacher Forst und das geplante Abholzen sind in aller Munde. Fast keiner befürwortet das Vorgehen der RWE.

Wir wollen die Möglichkeit schaffen zur Großdemo zu fahren, so dass jeder auch ein Zeichen für den Kohleausstieg setzen kann.

Wir haben einen Bus gechartet und wollen am 6. Oktober um 8 Uhr gemeinsam in dem Hambacher Forst fahren. Mitfahrer sind herzlich willkommen.

Auch unsere Freunde und Partner der HEG werden mitfahren. Man sich auch dann direkt über einen fairen Bürgerstrom informieren.

Sicher ist es interessanter gemeinsam dort hinzufahren, sich auszutauschen und Teil der Energiewende zu sein.

Kommt mit! Anmeldung unter stop-kohle@umbau-turley.de

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Im Bermudafunk – Freies Radio Rhein-Neckar: Mietshäuser Syndikat im Rhein-Neckar Raum

4-teiliges Interview mit Günter Bergmann im Juli 2018
Günter Bergmann ist Mitbewohner und Aktivist des Mietshäuser Syndikats in Mannheim.
Teil 1: Organisationsstruktur und Wohnprojekte des Mietshäuser Syndikats im Rhein-Neckar Raum.
Teil 2: Projekte die in Planung bzw. Umsetzung sind und welche Position das Mietshäuser Syndikat im Immobilen- und Wohnungsmarkt bezieht.
Teil 3: Kommunale Stadtentwicklung und das Mietshäuser Syndikat.
Teil 4: Selbstverständnis und Wahrnehmung des Mietshäuser Syndikat.

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umBAU Geflüster April 2018

STADT FÜR ALLE
Ein Erfolg war unsere Veranstaltung im Forum der Jugend EINE STADT FÜR ALLE. Zum ersten Mal präsentierten sich hier die Projekte aus dem Rhein-Neckar-Delta zusammen, mehr Informationen dazu und 20 Minuten bewegte Bilder gibt es hier. 
Die Veranstaltung wird wiederholt am 15. Juni bei der Hagebutze in Heidelberg.

MAX-JOSEPH-STRASSENFEST
Konkrete Fragen können auch beim Max-Joseph Strassenfest am 5.Mai an uns gestellt werden – das Projekt ESPERANZA auf Franklin ist hier auch vertreten!

MIETSHÄUSER SYNDIKAT MV
Die Vorbereitungen für die erste Ausrichtung des bundesweiten Treffens des Mietshäuser Syndikats  11. bis 13. Mai hier in Mannheim laufen jetzt auf vollen Touren! Wir erwarten 200 – 300 Menschen hier.
Wer noch einen Schlafplatz hat für unsere Gäste oder uns mit Kuchen, beim Aufbau, allem rund ums Essen oder Organisation unterstützen will, kann sich hier melden. 
Ansonsten freuen wir uns schon sehr!!

TURLEY FEST 9. Juni 12 – 21 Uhr
Am 9.6. erwarten wir Euch dann wieder zum Turley Fest hier auf dem Turley Gelände. Vielleicht gibt es dann Infos durch die MWSP wie es konkret mit dem Casino weitergeht? Wir wünschen uns vernetzende Offene Räume – nicht nur für die Menschen auf dem Turleygelände selbst, sondern für den gesamten Herzogenried, Wohlgelegen und die Neckarstadt! 
Turley ist keine Insel, sondern wir wollen mittendrin sein! Dazu braucht es übrigens auch einen Übergang zum Eisenlohrplatz, die SPD wollte sich erkundigen??

MAvanti, SPINELLI und das 12 PUNKTE PROGRAMM
Wir sind gespannt zu welchem Ergebnis die Mehrheitsverhältnisse im Mannheimer Gemeinderat führen. Wird auf Spinelli endlich eine 30%ige Quote für mehr bezahlbaren Mietwohnraum sorgen? Oder hat sich die Eigenheimlobby durchgesetzt?
Wir vom Mietshäuser Syndikat planen hier etwas ganz anderes, erste Eindrücke gibt es auf der Seite von MAvanti, Infos auch auf dem Max-Joseph-Strassenfest!
InteressentInnen, die sich das Haus gebaut schon mal real angucken wollten – bei uns auf Turley (ist und) war das möglich – am Tag nach der BUGA Veranstaltung letzte Woche zum Nachmittag der Offenen TürSehr positive Rückmeldungen! 

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Eine Stadt für Alle – jetzt selber planen!

Eine Einladung des Mietshäuser Syndikats im Delta für 12. April um 19.00 im Forum der Jugend
 

Wohnungsnot, zu teure Mieten, Verdrängung aus den Quartieren – das sind Themen, die auch in Mannheim längst Alltag sind.

In Mannheim ist laut Mannheimer Morgen die Nettomiete einer 75qm großen Referenzwohnung in den letzten 10 Jahren um 24%, also fast ein Viertel teurer geworden. Da sich die Löhne keineswegs entsprechend entwickelt haben, bedeutet das real nichts anderes als Verteilung von Geld in die falsche Richtung, die soziale Schere geht mit dieser Entwicklung ständig weiter auseinander.

Gleichzeitig gibt es aber kommunalpolitisch noch immer kein wirklich eindeutiges Gegenlenken. Auch das im Sommer letzten Jahres verabschiedete 12-Punkte-Programm, das mit der 30% Sozialquote endlich ein sehr sinnvolles wohnungspolitisches Instrument darstellen könnte, harrt noch der spezifischen Umsetzung und der dafür erforderlichen Mehrheit!
Bundespolitisch zeichnet sich ebenfalls keine energische Umkehr ab – erste Vorschläge, die Mietpreisbremse zu einem wirklichen Instrument zu machen, gehen in die richtige Richtung, werden aber alleine nicht reichen, eine Veränderung zu bewirken.

Die zunächst eingängige Devise „Einfach mehr Bauen“ bedeutet nicht, dass dabei günstiger, alle Teile der Bevölkerung berücksichtigender Wohnraum entsteht. Im Gegenteil: ungeregelt und wildwüchsig entsteht hier nach wie vor das, was der Markt fordert und am meisten Geld bringt: hochpreisiges Bauen.
Geldanleger, Investoren und Banken bestimmen so weiterhin das Geschehen in Mannheim, vielleicht hat auch kurzfristig der Stadtsäckel durch weiter steigende Bodenpreise etwas mehr Geld in der Tasche. Für viele MannheimerInnen sind diese veräußerten städtischen Bauflächen dann aber quasi „verbrannt“ – auf lange Sicht wird in diesen Bezirken niemand mehr mit einem geringeren Einkommen einziehen können. Auch können Mietpreise von 11 oder 12 € keine sogenannten „Sickereffekte“ auslösen – im Gegenteil, jeder hält an seiner alten Bestandswohnung fest.
Kostbares Mannheimer Tafelsilber hat den Besitzer gewechselt und ist als städtische Ressource, langfristig günstigen Wohnraum anbieten zu können, verloren!

Was tun?

Eine Veränderung ist derzeit durch etablierte Kanäle kaum zu erwarten.
Immer mehr Menschen engagieren sich deshalb selbst wohnungspolitisch. Das umfasst längst nicht nur die MieterInnen: auch BesitzerInnen von Eigentumswohnungen erleben die Veränderung der Städte, die zunehmende Aufteilung der Bevölkerung, die Auflösung der Sozialstruktur und den damit einhergehenden Verfall von Stadtteilen.
Wohnungsnot ist insofern längst ein gesamtgesellschaftliches Problem.

Einen modellhaften und ganz speziellen Beitrag dazu leistet das Mietshäuser Syndikat.
Deswegen entstehen gerade immer mehr solcher Projekte hier im Delta!
Wie bekannt haben bereits 3 Projekte hier im Stadtteil (13Ha Freiheit , SWK und umBAU² Turley) nach den Prinzipien Mieten ohne Profit /Unverkäuflichkeit/ Selbstverwaltung durch die MieterInnen gebaut.

Weniger bekannt ist, dass es in Weinheim bereits seit Jahren das Templerhaus gibt, in Heidelberg die Hagebutze über 60 Menschen sehr günstigen Wohnraum bietet. Das Collegium Academicum wird 2020 in Heidelberg für fast 200 Studenten innovativen Wohnraum neu bauen. Ebenfalls in der Heidelberg Altstadt soll ein erstes Haus von den Mieterinnen übernommen werden (OBG).
Auch in Mannheim soll die auf Turley erfolgreich begonnene Entwicklung weitergehen: auf der Konversionsfläche Franklin entsteht das Hausprojekt Esperanza. Für Spinelli bewirbt sich die Initiative MAvanti, die unter anderem 2/3 sozialen Wohnungsbau verwirklichen will. Dieser wachsende Verbund von Projekten möchte sich zum ersten Mal in einer gemeinsamen Veranstaltung präsentieren

„STADT FÜR ALLE – Jetzt selber planen!“

am Donnerstag dem 12. April um 19.00 im Forum der Jugend /Neckarpromenade.

(Dieselbe Veranstaltung wird am 15. Juni in Heidelberg auf dem Gelände des Projektes Hagebutze in HD wiederholt!) 

und zu folgenden Fragen Stellung nehmen:

– Was haben alle diese unterschiedlichen Projekte gemeinsam?
– Wie funktioniert so ein Projekt?
– Worin besteht die Chance für Gemeinden wie Mannheim oder Heidelberg?
– Kann man mehr darüber erfahren oder sich beteiligen?

Wer sich so ein Projekt live anzusehen möchte:

ein weiterer Nachmittag der Offenen Tür bei umBAU² Turley am Sonntag, 22.4., 15 Uhr – 17 Uhr (Fritz – Salm – Str. 12) bietet Gelegenheit!

Schlafplätze gesucht

Und wer noch mehr über das Mietshäuser Syndikat erfahren möchte, hat dazu Gelegenheit am 11. – 13. Mai! Zum ersten Mal findet die Mitgliederversammlung des Mietshäuser Syndikats  in Mannheim statt!! Wir werden 200 – 300 Menschen aus den über 100 bundesdeutschen Mietshäuser Syndikatsprojekten und neuen Initiativen begrüßen.

Wer sich also vorstellen kann, 1-2 Nächte echte Syndikalisten zu beherbergen melde sich bitte bei kontakt@umbau-turley.de

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Wir sind 3. Preisträger des Contracting Preises BW 2017

Auszug aus der Webseite des Kompetenzzentrum Contacting

3. Preis: umBAU2 Turley – ein Projekt des Mietshäusersyndikats

  

Die Firma Turley Umbau2 GmbH, Mannheim wurde für ihr Projekt des Mietshäusersyndikats ‚umBAU2Turley‘ mit dem 3. Preis ausgezeichnet.

Das Wohnprojekt umBAU² auf Turley realisiert mit seinem Neubau die Idee vom zukunftsorientiertem Wohnen. Als Teil des Mietshäuser Syndikats will es einen alternativen, nachhaltigen und nicht gewinnorientierten Wohnraum ermöglichen. Mit einem fortschrittlichen Energiekonzept antwortet das Projekt auf die ökologischen Herausforderungen und beschreitet dabei innovative Wege. Ein Aspekt ist das Contracting mit der Heidelberger Energiegenossenschaft.

Das sagt die Jury:

  • Sehr anspruchsvolle Kombination von hohem Dämmstandard und innovativer Versorgungstechnik (KfW55).
  • 100 Prozent erneuerbare Energiebilanz mit beachtlicher Eigenversorgungsquote von 90 Prozent.
  • Ein intelligentes Zähler- und Kommunikationskonzept macht die Verbrauchsstruktur für die Nutzer transparent.
  • Die gewählte Kombination komplexer Versorgungstechniken und Bedarfsoptimierung erfordert höchstes Engagement des Betreibers vor allem hinsichtlich des Energie- und Anlagenmanagements.

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